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Welche Zusatzfunktionen gibt es bei Kapp- und Zug-Kappsägen?

Alle Gehrungssägen im Handel haben natürlich je nach Modell und Hersteller unterschiedliche Zusatzfunktionen. Die meisten davon sind auch sehr sinnvoll, daher haben wir diese für Sie zusammengestellt. Die Auswahl der passenden Kappsäge kann erleichtert werden, wenn Sie die Zusatzfunktionen entsprechend Ihrer Anforderungen selektieren.

Die Zugeinrichtung sowie die flexible Seitenverlängerung ermöglichen Ihnen das Bearbeiten von breiten und langen Werkstücken. Dies kann beim Sägen von Parkettleisten, Terrassendielen oder Laminat eine große Hilfe sein. Die Zugeinrichtung an Ihrer Kappsäge macht aus dem starren Maßen, die vom Hersteller vorgegeben sind, ein flexibel einsetzbares Werkzeug. Sie können den kompletten Sägekopf inklusive Sägeblatt sowohl nach vorne als auch nach hinten bewegen. So sind auch großformatige Zuschnitte präzise durchführbar. Beim häufigen Nutzen der Zugfunktion empfiehlt sich die Anschaffung eines Schiebetisches, über den Sie das überlange oder überbreite Werkstück bequem ziehen können.

Nut-Schnitte machen Sie mit einem Tiefanschlag an Ihrer neuen Kapp- und Gehrungssäge. Immer mehr moderne Sägen sind mit dieser Zusatzoption ausgestattet. Mit einem Tiefanschlag kann die Bohrlochtiefe beim Bohren begrenzt werden. Dann spricht man von einem Nutschnitt.

Der schwenkbare Sägekopf ermöglicht Ihnen das Anfertigen von Schifterschnitten oder Doppelgehrungsschnitten. Beide Schnittarten müssen ausgesprochen präzise ausgeführt werden. Sowohl das Sägeblatt als auch der Anschlag werden bei diesem Arbeitsvorgang geschenkt. Normalerweise geschieht dies am Längsanschlag der Kappsäge. Der Anschlag sorgt für ein genau parallel verlaufendes Werkstück und verhindert das herauslaufen, was ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen würde.

Die günstigeren Modelle bei Kapp- und Zug-Kappsägen besitzen eine Rasterführung zur Positionierung an voreingestellten Winkel. Hochwertiger Modelle hingegen bieten die stufenlose Verstellung auf alle Winkel, was Ihnen natürlich beim Arbeiten viel mehr Flexibilität bietet. Damit sich aber überhaupt Winkelschnitte in der Horizontalen herstellen lassen, muss der Sägetisch von links als auch von rechts von -45 bis 45 Grad drehbar sein.

Für Hinterschnitte kann man an sehr professionellen Sägen den Sägetisch sogar auf jeder Seite 2 Grad mehr einstellen, also auf -47 bis + 47 Grad.

Der Staubfangbeutel oder eine Absaugvorrichtungen sammelt anfallende Sägespäne auf. Das sorgt nicht nur für gute Atemluft und verhindert Schleimhautreizungen oder Augenverletzungen sondern gibt auch eine stets freie Sicht auf das zu bearbeitende Werkstück.

Ein angenehmes Feature ist ein Laser, der Ihnen die Anrisskante auf dem Werkstück anzeigt. Ein „Verschneiden“ wird nahezu verhindert, was Zeit und Nerven spart.

Ein integriertes LED Licht ist ebenfalls eine ausgesprochen sinnvolle und zugleich praktische Zusatzoption, auf die Sie bei der Anschaffung und Kapp- und Gehrungssäge achten sollten.


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